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Filmtipp: Die Fremde (Kinostart: 11.03.10)

 

Filmplakat

Bielefeld, Februar 2010. Die türkischstämmige Deutsche Umay (Sibel Kekilli) bricht aus ihrer lieblosen und gewalttätigen Ehe in Istanbul aus, um nach Deutschland zurück zu kehren. Doch bei ihren Eltern in Berlin, wo sie aufgewachsen ist, stößt ihre Entscheidung, aus ihrer Ehe auszubrechen, auf Unverständnis. Sie gerät in den Konflikt zwischen den patriachalen Wertvorstellungen ihrer Familie und ihrem persönlichen Wunsch nach Selbstbestimmung für sich und ihren Sohn.

Den Trailer zum Film gibt's hier. Ein Interview zwischen TERRE DES FEMMES mit Sibel Kekilli zum Film "Die Fremde" kann man hier als PDF herunterladen.

Seit 2004 engagiert sich Sibel Kekilli als Botschafterin gegen Ehrverbrechen bei TERRE DES FEMMES:

Kekilli

 

"Ehrenmord" - Prozesse

 

Bielefeld, Dezember 2009. Erstmals wurde auch der geistige Urheber eines „Ehrenmordes“ an seiner Tochter schuldig gesprochen. Das Gericht sah es als erwiesen an, dass der Vater im März 2009 seine Tochter (Gülsüm S., 20 Jahre) ermorden ließ. Er wurde zu lebenslanger Haft verurteilt. Mit diesem Urteil ist es zum ersten Mal gelungen, auch den Anstifter für einen Ehrenmord zur Verantwortung zu ziehen.

Mehr dazu auf der Website 'ehrverbrechen.de'.

 

FUMA-Fachtagung am 26. Juni 2009 in Essen

 

Fachtagung Fuma e.V.

Bielefeld, Mai 2009. Unter dem Titel "Ich bin genau wie du – und ganz anders! Interkulturelle und geschlechtsbewusste Pädagogik – eine Bereicherung für die Kinder- und Jugendhilfe" veranstaltet die FUMA Fachstelle Gender NRW am Freitag, den 26.06.2009 ihre diesjährige Fachtagung, an der auch die Online-Beratung zum Schutz vor Zwangsheirat teilnimmt. In der Einladung zur Tagung heißt es:

"Mädchen und Jungen haben es bei den Themen 'geschlechtliche Identität' und 'ethnische Herkunft' mit ähnlichen Herausforderungen zu tun: sie sehen sich verallgemeinernden Zuschreibungen und Vorurteilen in Bezug auf ihr Geschlecht und ihre Herkunft ausgesetzt und kämpfen häufig mit diesbezüglichen (Ab)wertungs- oder Ausgrenzungserfahrungen.

Gleichwohl gilt es sowohl in der geschlechtsbewussten- wie in der interkulturellen Pädagogik die individuellen Ressourcen von Kindern und Jugendlichen wahrzunehmen, zu stärken und zu fördern."

Mehr zur Tagung hier. Der Flyer zur Tagung kann hier als PDF-Dokument heruntergeladen werden.

 

Einladung zum 5. Zilan-Frauenfestival

 

Bielefeld, Mai 2009. Die Online-Beratung zum Schutz vor Zwangsheirat lädt alle Interessierten zur Teilnahme am Zilan-Frauenfestival ein, das am 06. Juni zum fünften Mal in Gelsenkirchen stattfindet.

Zilan-Festival

 

Online-Beratung verzeichnet bereits im ersten Jahr 200 Fälle

 

Bielefeld, September 2008. In einer Presseerklärung, die das Ministerium für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen bereits am 08.08.08 herausgegeben hat, zieht der Minister Armin Laschet nach einem Jahr ein positives Resümee der Arbeit der Online-Beratung zum Schutz vor Zwangsheirat.

In der Erklärung heißt es u.a.: "Die Zahlen des ersten Projektjahres belegen, dass dieses Angebot in Trägerschaft des Mädchenhauses Bielefeld die gewünschte Zielgruppe auch tatsächlich erreicht ... 200 Personen wurden per Telefon oder E-Mail zum Thema Zwangsheirat beraten und über bestehende Hilfeangebote informiert. Dabei wandten sich nicht nur Mädchen und junge Frauen, sondern auch 28 junge Männer hilfesuchend an die Online-Beratung ... Wir sind sicher, dass die Anzahl der Mädchen und jungen Frauen, die von Zwangsheirat betroffen sind, noch wesentlich höher ist. Je bekannter das Angebot wird, desto stärker wird die Zahl der Nachfragen ansteigen".

Und weiter heißt es: "84 Prozent der Beratungen werden in deutscher Sprache geführt, denn die Mädchen sind meist hier aufgewachsen und gehen in Deutschland zur Schule. Dennoch ist es für die Mädchen wichtig, dass die Beraterinnen aus einem ähnlichen Kulturkreis stammen und sich aus ihrer Sicht dadurch besser in die Situation einfühlen können ... Wenn es die Gefährdungslage erfordert, sorgen die Mitarbeiterinnen der Online-Beratung für die sichere und geheime Unterbringung der Opfer. 24 Mädchen und junge Frauen haben sich mit diesem Wunsch an die Einrichtung gewandt. In wie vielen Fällen eine Zwangheirat tatsächlich verhindert werden konnte, ist statistisch kaum nachzuvollziehen. Denn nicht alle Mädchen melden sich bei den Beraterinnen zurück. 'Je früher sich die Mädchen an die Online-Beratung wenden, umso besser sind die Chancen für alle Beteiligten, ohne Gesichtsverlust einen anderen Weg einschlagen zu können', berichtete eine Beraterin."

Den kompletten Wortlaut der Presseerklärung gibt es hier.

 

Lesung: Mädchen auf der Flucht

 

Bielefeld, September 2008. Anlässlich des 50. Jubiläums veranstaltet der Soroptimist Club Bielefeld zu Gunsten des Mädchenhauses Bielefeld e.V. die Lesung "Mädchen auf der Flucht - von der Antike bis in die Neuzeit". Es liest die Schauspielerin Ulrike Müller.

Termin: Freitag, 12. September 2008, 19.30 Uhr (Einlass ab 19.00 Uhr),
Ort: Gemeindesaal der Neustädter Marienkirche, Papenmarkt 10a, 33602 Bielefeld

Vorverkaufsstellen: Tourist Information, Neues Rathaus; Buchladen Eulenspiegel, Hagenbruchstr. 7; Gisela Mertens, Obernstr. 1a

 

Mädchengeschichten - Dokumentarfilmreihe in 3sat

 

Mädchengeschichten

Bielefeld, Juli 2008. Anlässlich des 10-jährigen Jubiläums der Dokumentarfilmreihe zeigt 3sat von Juni bis Oktober 2008 dreizehn Mädchengeschichten in Folge, vier davon in Erstausstrahlung.

Erzählt mit den Mitteln des klassischen Dokumentarfilms, stellen die Filme der Reihe in je 30 Minuten junge Frauen von morgen vor, die heute noch auf der Schwelle zwischen Kindheit und Erwachsensein stehen. Im Mittelpunkt eines jeden Films steht jeweils ein Mädchen. Regie führen ausschließlich Filmemacherinnen, von denen einige aus den Herkunftsländern ihrer Protagonistinnen stammen. So präsentiert die Reihe nicht nur verschiedene Lebensentwürfe junger Frauen, sondern auch unterschiedliche dokumentarische Erzählweisen internationaler Regisseurinnen.

Mehr dazu auf der Website von 3sat (dort auch die jeweiligen Sendetermine).

 

Online-Beratung gegen Zwangsheirat auf Jugendhilfetag

 

Jugendhilfetag

Bielefeld, Juni 2008. Vom 18. – 20. Juni 2008 findet in Essen der 13. Kinder- und Jugendhilfetag statt. Zusammen mit dem Mädchenhaus Bielefeld präsentiert die Online-Beratung gegen Zwangsheirat ihre Angebote in Halle 11 am Stand 417. Über einen Besuch an unserem Stand freuen wir uns.

Das Programm des Jugendhilfetages gibt es als PDF hier zum Download.

 

Internationaler Frauentag 2008 - Film und Diskussion

 

Frauentag 2008

Bielefeld, März 2008. Die Gleichstellungsstelle für Frauenfragen der Stadt Bielefeld zeigt aus Anlass des Internationalen Frauentages am Sonntag, den 08. März 2008, um 16.30 Uhr im Rochdale-Raum des Alten Rathauses den Film "Iss Zucker und sprich süß - Zwangsheirat, die sogenannte Familienehre und ihre Opfer". Anschließend gibt es eine Diskussion mit Sigrid Dethloff, der Filmemacherin, und Tülay Kanat von der Online-Beratung gegen Zwangsheirat des Mädchenhauses Bielefeld.

Die Einladung zur Veranstaltung gibt es als PDF-Dokument hier.

 

Wettbewerb für Kurzfilm-Treatments zum Thema Zwangsheirat

 

Logo Frauenfilmfestival

Bielefeld, Februar 2008. EU-Kooperationsprojekt des IFFF Dortmund | Köln und der türkischen Frauenorganisation Flying Broom

Zwangsheirat und Kinderehe sind in vielen Teilen der Welt ein schwerwiegendes soziales wie kulturelles Problem. Viele Betroffene geraten in eine Situation, in der ihre Rechte auf Ausbildung, Gesundheit, Meinungsfreiheit sowie die Einhaltung ihrer sozialen Rechte nicht mehr gewährleistet sind.

Die türkische NGO Flying Broom und das Internationale Frauenfilmfestival Dortmund | Köln haben daher gemeinsam mit der Unterstützung durch die Europäische Union ein Kurzfilmprojekt initiiert, dessen Ziel es ist, das öffentliche Bewusstsein für dieses Thema zu schärfen.

Die Ausschreibung wird in beiden Ländern zeitgleich und unabhängig durchgeführt. Bis zum 15. April 2008 können Treatments eingereicht werden für fiktionale Kurzfilme zum Thema Zwangsheirat und Kinderehe, die ohne Dialoge realisiert werden müssen. Damit sollen Sprachbarrieren überwunden und visuelles Denken gefördert werden.

Zwei unabhängige Juries wählen im Mai 2008 jeweils fünf Einreichungen aus jedem Land aus. Die GewinnerInnen des Wettbewerbs werden zu Drehbuch- und Produktionsworkshops nach Ankara eingeladen. Zum Ende des Projektes werden zwei der Kurzfilme im Juli diesen Jahres in Ankara produziert.

Weitere Informationen und die Antragsunterlagen finden sich unter www.frauenfilmfestival.eu.

 

UNICEF-Foto des Jahres

 

Unicef-Foto des Jahres

Bielefeld, Dezember 2007. Die Kinderhochzeit ist eine der extremsten Formen der Zwangsheirat. Oft wird versucht, als Rechtfertigung von Zwangsehen Traditionen und Religionen zu missbrauchen. Keine Religion legitimiert jedoch eine Zwangsehe! Die Erfahrung der „Online-Beratung zum Schutz vor Zwangsheirat“ zeigt, dass nicht nur im Ausland diese Gewalt stattfindet, sondern es auch in Deutschland eine hohe Dunkelziffer von Zwangsehen gibt.

In beiden Fällen geht es um die Verachtung von Kindheit und um die Versklavung der Betroffnen. Zwangsheirat ist eine Menschenrechtsverletzung!

Deshalb begrüßen wir die öffentliche Debatte und die Aufmerksamkeit auf die Situation der Opfer. Wir hoffen, dass dieses von der UNICEF zum Foto des Jahres gekürte Bild viele Menschen erreicht und durch diesen Schritt das Thema Zwangsheirat enttabuisiert wird

 

"DER SPIEGEL" über die Online-Beratung gegen Zwangsheirat

 

Spiegel-Logo

Bielefeld, Oktober 2007. In seiner Print-Ausgabe Nr. 41 vom 08. Oktober berichtet DER SPIEGEL in einem Artikel mit der Überschrift "Flucht vor der Familie" über das Problem der Zwangsheirat von Migrantinnen und die erfolgreiche Arbeit der Online-Beratung zum Schutz vor Zwangsheirat des Mädchenhauses Bielefeld. In dem Artikel heißt es u.a.: "Tausende in Deutschland lebende Mädchen werden nach Schätzungen jedes Jahr zwangsweise verheiratet. Um die Pläne der Eltern zu durchkreuzen, finanziert NRW-Integrationsminister Armin Laschet (CDU) seit drei Monaten das Bielefelder Projekt der Online-Beratung."

Wer den ganzen Artikel lesen möchte, kann ihn sich hier als PDF herunterladen. Einfach auf den folgenden Link klicken.

In englischer Sprache gibt's den SPIEGEL-Artikel online hier. Ein Interview zum Thema mit Myria Böhmecke, Expertin bei der Frauenrechtsorganisation "Terre des Femmes", gibt's hier zu lesen. Und einen weiteren SPIEGEL-Artikel zum Thema gibt's hier.

 

"Iss Zucker und sprich süß" - Filmveranstaltung in der VHS Ravensberg

 

Bielefeld, September 2007. Am Dienstag, den 09. Oktober 2007, findet im Bürgerzentrum Remise in Halle/Westf. ein Film- und Gesprächsabend zum Thema Zwangsheirat statt. Gezeigt wird der Film "Iss Zucker und sprich süß - Zwangsheirat, die so genannte Familienehre und die Opfer", Referentin ist Eva Sperner.

In der Ankündigung heißt es: "Sie sind in Deutschland geboren oder aufgewachsen. Doch nicht sie selbst, sondern ihre Eltern werden ihren Ehepartner aussuchen. Zwangsverheiratung passiert nicht nur in großen Städten, sondern auch bei uns. Der Film 'Iss Zucker und sprich süß' zeigt am Schicksal einiger Frauen, was Zwangsheirat und die so genannte Familienehre bedeuten: Für die, sie sich fügen und oft in unglücklichen Ehen leiden. Für die, die fliehen und ihre Herkunftsfamilien verlieren. Und für die Eltern, die selbst Gefangene tradierter Moralvorstellungen sind. Der Film lässt betroffene Frauen zu Wort kommen: Sultana aus Pakistan, die Importbraut Ayse und die Autorin Fatma Bläser. Ihre Lebensgeschichten zeigen, welche Folgen erzwungene Ehen haben können. Der Film will für die Problematik sensibilisieren und die Frage aufwerfen, wie Veränderungen bewirkt und Betroffenen geholfen werden kann."

Und hier geht's zur Volkshochschule Ravensberg.

 

Tabuthema Zwangsheirat: Erste Hilfe für Betroffene

 

Essen, August 2007. Am 15.08.07 erschien in der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung (WAZ) ein von Martin Tochtrop verfasster Artikel über die Online-Beratung zum Schutz vor Zwangsheirat. Der Artikel hat folgenden Wortlaut:

"Mit einer Online-Beratungsstelle zum Schutz vor Zwangsheirat ging die NRW-Landesregierung Mitte Juni in die Offensive. Jetzt bietet sie über das Mädchenhaus Bielefeld auch Info-Veranstaltungen in Schulen und Jugendzentren an. Einrichtungen in Stadtteilen mit hohem Migrantenanteil werden ermuntert, im Bedarfsfall einen Termin abzusprechen. 'Eine Zwangsheirat liegt dann vor, wenn deine Eltern oder deine Familie entscheiden, wen du heiraten sollst, du den ausgesuchten Partner aber gar nicht heiraten willst': Einfach und verständlich wendet sich die Seite www.zwangsheirat-nrw.de an Rat suchende Mädchen und Frauen. 'Wie jeder Mensch hast auch du das Recht, frei zu entscheiden, wen du heiraten willst!' informiert die Internetseite in deutscher, türkischer, kurdischer, arabischer, albanischer und englischer Sprache.

Rund 5000 Klicks auf die Seite zeigen, dass es einen ernst zu nehmenden Hilfebedarf gibt. Rund zwei Dutzend Mädchen haben sich seit dem Start persönlich an die Stelle gewandt und werden von ihr betreut. 'Wir lassen die Betroffenen in brisanten Fällen und bei akuter Gefährdung nicht im Regen stehen', berichtet die Geschäftsführerin des Mädchenhauses Bielefeld, Birgit Hoffmann-Reuter. Ihre Einrichtung hat die Homepage eingerichtet. In der Regel verweisen die Mitarbeiter der Online-Beratungsstelle aber auf Einrichtungen im Wohnort der Betroffenen.

'Wichtig für unsere Kontaktsuchenden ist vor allem, dass wir ihnen völlige Anonymität zusichern', macht Hoffmann-Reuter deutlich. Die Mädchen hätten oftmals große Angst, seien hohem psychischen und manchmal auch körperlichem Druck innerhalb ihrer Familien ausgesetzt. In der Stelle arbeiten ausschließlich weibliche Beraterinnen mit viel Berufserfahrung und Fingerspitzengefühl. Die Expertinnen sind unter 0521 - 521 68 79 auch telefonisch erreichbar - und zwar nicht nur für Ratsuchende, sondern auch für Lehrer und Sozialarbeiter.

Die Mitarbeiter des Mädchenhauses Bielefeld bieten nach Absprache Veranstaltungen in ganz Nordrhein-Westfalen an - wobei sie Städte des Ruhrgebiets mit hohem Ausländeranteil besonders im Auge haben."

 

Girls’ Day 2007: Das Interesse der Mädchen wächst und wächst

 

Bielefeld, Juni 2007. Das Interesse am Girls' Day steigt von Jahr zu Jahr. 2007 haben sich sowohl in Nordrhein-Westfalen als auch deutschlandweit wiederum deutlich mehr Mädchen an den Schnuppperangeboten der Unternehmen, Hochschulen und Organisationen beteiligt als noch 2006. Insgesamt gewannen fast 140.000 Mädchen einen Einblick in Berufe in Technik, IT, Handwerk, Ingenieurs- und Naturwissenschaften. In Nordrhein-Westfalen nutzten 27.000 Schülerinnen den Mädchen-Zukunftstag, um sich für ihre Berufswahl zu orientieren. Das sind laut der bundesweiten Koordinierungsstelle, dem Kompetenzzentrum Technik-Diversity-Chancengleichheit in Bielefeld, 10.000 mehr als im Jahr zuvor. Nordrhein-Westfalen habe von allen Bundesländern auch die meisten Angebote für die Mädchen bereit gehalten, so Carmen Ruffer vom Kompetenzzentrum.

Wer mehr Infos möchte, geht einfach auf die Homepage des Girls'Day oder auf frauennrw.de.

 

Häusliche Gewalt: Förderung örtlicher Runder Tische

 

Bielefeld, Juni 2007. Opfern häuslicher Gewalt kann schneller und effektiver geholfen werden, wenn vor Ort alle bestehenden Hilfeangebote gut miteinander vernetzt sind. Auch in 2007 fördert das nordrhein-westfälische Frauenministerium wieder die Arbeit der Runden Tische, Arbeitskreise und Kooperationen gegen häusliche Gewalt bei ihrer Professionalisierung und beim Aufbau von Vernetzungsstrukturen. U. a. werden Mittel für Maßnahmen der Qualifizierung und Moderation sowie für Öffentlichkeitsarbeit und Veranstaltungen zu verschiedenen Themenbereichen der häuslichen Gewalt zur Verfügung gestellt. Neben der Verbesserung der Zusammenarbeit und der Vermittlung allgemeiner Informationen können auch die Sensibilisierung für bestimmte Opfergruppen Thema sein. Mehr Infos gibt's hier.